Dr. Jan-Niklas Bamler

Mein Name ist Dr. Jan-Niklas Bamler – gerne per Du. Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Die Samtgemeinde Tostedt ist seit meiner Jugend ein wichtiger Teil meines Lebens. Heute lebe ich mit meiner Familie in Handeloh und kandidiere für den Gemeinderat Handeloh sowie für den Rat der Samtgemeinde Tostedt.

Mein Ziel ist eine Region, die wirtschaftlich attraktiv, naturnah, familienfreundlich, modern und handlungsfähig ist. Gemeinden, die Menschen Verantwortung zutrauen, neue Möglichkeiten mutig nutzen und Dinge auch wirklich umsetzen. Ohne dabei aus dem Blick zu verlieren, was unsere Heimat lebenswert und unsere Gemeinschaft stark macht.

Ich mag das Leben hier: die Natur, den ländlichen Charakter und gleichzeitig die Nähe zur Metropolregion Hamburg. Die Samtgemeinde ist auch meine Heimat. Deshalb möchte ich Verantwortung dafür übernehmen, wie wir unsere Gemeinden in den kommenden Jahren weiterentwickeln.

Beruflich bin ich auf komplexe Projekte und Veränderungsvorhaben spezialisiert. Nach meinem Studium und meiner Doktorarbeit in der Wirtschaftsgeographie habe ich unter anderem als Berater gearbeitet. Heute verantworte ich in einem international tätigen Logistikunternehmen komplexe und strategisch wichtige Projekte.

Aus meinem Beruf weiß ich, wie schnell Veränderung möglich ist, wenn Ziele klar sind, unnötige Hürden abgebaut werden und Menschen eigenverantwortlich handeln können. Gute Ideen allein reichen nicht. Entscheidend ist, sie auch umzusetzen.

Genau diese Haltung möchte ich in unsere Kommunalpolitik einbringen.

Ich wünsche mir eine wirtschaftlich starke und moderne Samtgemeinde. Verwaltungsleistungen sollten einfacher und möglichst digital angeboten werden. Neue Technologien und auch Künstliche Intelligenz sollten wir frühzeitig dort erproben, wo sie Unternehmen und Bürgern Zeit und Wege ersparen oder Mitarbeitende in den Verwaltungen von Routinetätigkeiten entlasten.

Dabei müssen wir nicht jede Lösung selbst neu erfinden. Wir können von anderen Kommunen lernen, gute Ansätze übernehmen, im Kleinen ausprobieren und erfolgreiche Lösungen schnell ausweiten.

Besonders wichtig sind mir gute Bedingungen für Familien und Kinder. Als Vorsitzender des Naturkindergartens Tostedt erlebe ich sehr konkret, was Vereine und freie Träger für unsere Gemeinde leisten. Ich bin überzeugt, dass Vielfalt, Eigenverantwortung und gute Rahmenbedingungen oft mehr bewirken als immer neue Vorgaben und zusätzliche Bürokratie.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht für mich vor allem dort, wo Menschen sich begegnen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Unsere Vereine, freiwilligen Feuerwehren, Initiativen und ehrenamtlich engagierten Menschen leisten dafür einen enormen Beitrag. Sie sind ein wichtiger Teil unserer sozialen Infrastruktur.

Politik und Verwaltung sollten sie deshalb als Partner verstehen, Verwaltungswege vereinfachen und ihre Arbeit ganz praktisch unterstützen.

Auch die Natur ist ein wesentlicher Teil dessen, was unsere Heimat lebenswert macht. Menschen sollen sie erleben, nutzen und von ihr profitieren können. Gerade deshalb müssen wir verantwortungsvoll mit ihr umgehen und dafür sorgen, dass sie langfristig erhalten bleibt.

Naturschutz und die sinnvolle Weiterentwicklung unserer Gemeinden sind für mich keine Gegensätze.

Dabei ist mir die Eigenständigkeit der Mitgliedsgemeinden wichtig. Nicht jede Lösung passt für jeden Ort. Gemeinsame Aufgaben sollten wir dort gemeinsam lösen, wo es sinnvoll ist. Gleichzeitig brauchen unsere Gemeinden ausreichend Raum, ihre eigene Entwicklung und ihren eigenen Charakter zu gestalten.

Ich bin parteilos und kandidiere auf der Liste von Bündnis 90/Die Grünen. Viele grüne Ziele teile ich. Gleichzeitig ist mir meine unabhängige Perspektive wichtig. Ich sehe mich nicht als klassischen Parteipolitiker.

Ich möchte meine berufliche Erfahrung, meine praktische Erfahrung aus dem Ehrenamt und meine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, für Handeloh und die Samtgemeinde Tostedt einbringen.

Damit wir bewahren, was unsere Heimat lebenswert macht – und zugleich den Mut haben, sie gemeinsam weiterzuentwickeln.